{"id":378,"date":"2019-06-01T20:44:37","date_gmt":"2019-06-01T18:44:37","guid":{"rendered":"https:\/\/solawi-viernheim.de\/?p=378"},"modified":"2019-12-02T21:20:41","modified_gmt":"2019-12-02T20:20:41","slug":"solawi-in-viernheim-lokal-saisonal-bio-und-fair","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/solawi-viernheim.de\/?p=378","title":{"rendered":"Solawi in Viernheim &#8211; Lokal, saisonal, bio und fair."},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> Grundgedanken und wie alles begann<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Klimaschutz hat viele Aspekte. Auch wenn letztlich fast immer ein Energieverbrauch urs\u00e4chlich f\u00fcr die C02-Emissionen ist. Neben den klassischen, meist direkten Emissionen, die aus dem Verbrauch von Gas, \u00d6l, Strom und Treibstoffen resultieren ist uns eher weniger bewusst, dass auch Ern\u00e4hrung und anderer Konsum mit erheblichem Energieaufwand verbunden ist. Transporte \u00fcber lange Strecken, auch von anderen Kontinenten werden unternommen, um die Regale der Superm\u00e4rkte zu f\u00fcllen. Bohnen aus Kenia, Birnen und \u00c4pfel aus S\u00fcdamerika, Gem\u00fcse aus Spanien. Wir wundern uns kaum noch. Neben dem Transport sind aber auch noch D\u00fcngemitteleinsatz, Wasserverbrauch und ggf. auch Pflanzenschutzmittel sowie die hohen Wegwerfquoten in die \u00d6kobilanz einzubeziehen. Hinzu kommen teilweise katastrophale Bedingungen f\u00fcr die in der Landwirtschaft t\u00e4tigen Personen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber es geht auch anders. Lokal, saisonal, fair und gemeinschaftlich organisiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alles was es daf\u00fcr braucht, sind engagierte Menschen, die sich f\u00fcr die Idee der Solawi begeistern lassen und ein Grundst\u00fcck f\u00fcr den Anbau. Angetan von dieser Aussicht und den vielen \u00f6kologischen Vorteilen suchte das st\u00e4dtische Brundlandb\u00fcro im Mai 2018 auf der Auto-Mobil Interessenten f\u00fcr die Idee. Mit den ersten 10 wurden im Sommer mehrere Workshops organisiert, um das Prinzip zu erl\u00e4utern, die Erwartungen abzuklopfen und Pl\u00e4ne zu schmieden. Einige Impulse kamen durch ein Vorstandsmitglied der Solawi Mannheim und einen Besuch beim G\u00e4rtner der Solawi Weinheim. Schnell entwickelte sich eine Eigendynamik und so waren es etwa dieselben 10 Personen, die im Dezember den Verein Solidarische Landwirtschaft Viernheim e.V. gr\u00fcndeten. Familie Renner meldete einen landwirtschaftlichen Betrieb an und wurde Kooperationspartner. Damit war auch die Grundst\u00fcckfrage gekl\u00e4rt. \u00dcber das bundesweite Netzwerk wurde Mett gefunden, der sich noch im Dezember vorstellte und zum Gl\u00fcck zugesagt hat und heute unser G\u00e4rtner ist. Im Januar 2019 beim Tag des offenen Hofes wurden weitere gut 25 Familien gefunden, die mitmachen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles in einem rauschenden halben Jahr. Und schon ging es los mit den ganz konkreten Dingen. Wo kaufen wir Kompost, um den Boden zu verbessern? Was bauen wir an, wie organisieren wir das alles und wie hoch werden die Kosten sein? Und ab Mai 2019 gibt es jede Woche Gem\u00fcse f\u00fcr 40 Viernheimer Familien. Darunter solche Exoten wie Abessinischen Spitzkohl, Stielmus, Mair\u00fcbchen\u2026. Und alles vom Acker in Viernheim. Kein Transport, kein Kunstd\u00fcnger, saisonal, erntefrisch und bio. Also klimafreundlich und mit minimalem \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck. Einen anspruchsvollen, anstrengenden und verantwortungsvollen Job hat unser G\u00e4rtner Mett schon. Aber er bekommt das Gehalt, das er verlangt hat.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaschutz hat viele Aspekte. 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